Samstag, 17. August 2002

  M.J. Steve’s Blues Inc.
Der leidenschaftliche Kreuzzug für den toughen Blues hat begonnen: Vorbei sind die Zeiten von Elektro-Schlagzeug und Synthi - was zählt ist die klassische Blues-Besetzung mit kraftvoller, energetischer Gitarre untermalt von einem durch Schweiss und Power getragenen Rhythmusduo mit Bass und Schlagzeug. Der Gesang von Leadsänger Ralph Kummer vermittelt mal ein fröhlich aufgestelltes, dann wieder ein schmerzhaft bitteres Gefühl. Genau das was das Publikum eben vom echten Blues erwartet.

Homepage    Sound    Stage 2 — 12.00 - 13.00
M.J. STEVE`s  Blues Inc.



  PHÉBUS - Mit ihrem mittlerweile dritten Album "Songs for Sirens" schafft das Balser Quintett wohl endgültig den nationalen wie internationalen Durchbruch. Mitverantwortlich dafür scheint Produzent und Engineer Helge Dyk - in der Schweizer Musikszene kein Unbekannter, war er doch massgeblich für den erfrischend poppigen Sound von Sinas "Marzipan" verantwortlich. Der Sound von Phébus erinnert an Bitpop, wie ihn in der Schweiz nur Balser Bands zustande bringen: Da hört man gespannt dem Duell zwischen Klavier und Gitarre und merkt kaum, dass eigentlich das Cello als lachender Dritte zum Sieger wird; verschiedenste synthetische und analoge Klänge, die sich zum homogenen Klangbild gesellen, eine starke und vielseitige Rhythmsection und als Mittelpunkt der wahrhaftig charismatische Gesang lassen den Phébus-Sound zum soliden Fundament gedeihen. PHÉBUS

Homepage    Sound    Stage 1 — 13.00 - 14.00



  RÄMIS SPONTAN
Homepage    Sound    Stage 2 — 14.00 - 15.00
  RÄMIS SPONTAN
Die Oberwalliser Band besticht seit mittlerweilen bald 10 Jahren und unzähligen kantonalen wie ausserkantonalen Konzerten mit ihrem gradlinigen und ehrlichen Rock. Erfrischend ist nicht nur ihr erdiger Rock, sondern auch die Sprache: "Rämis Spontan" singen nämlich in "Walliserditsch" und beweisen damit, dass das Land am Rotten neben Raclette, Fendant und Sina auch noch anderes zu bieten hat. Derzeit sind Rämis Spontan mit ihrer Produktion «Öigublick» am Start und damit werden sie uns am Festival einen «Augenblick» schönen Rock bieten. Ohne Zweifel sind sie mit dieser Produktion auf bestem Wege auch in der Deutschschweiz Fuss zu fassen.



  BANANAFISHBONES kennen keine Grenzen und erst recht keine Gnaden: Ihr Stilmix aus Indie-Rock, Alternative, Western, Psychobilly und Spacerock überzeugt. Das deutsche Trio ist bekannt wegen seinen makaberen Erzählungen, welche sie gekonnt und stilsicher in kraftvolle Power-Songs waben. Ihr aktueller Longplayer heisst „A town called seven“ und ist sicher rauher und schmutziger als das Hitalbum „My private rainbow“. Ihr bisher grösster Hit ist „Come to sin“, bekannt aus dem C&A-Werbespot von 1998.

Homepage    Sound    Stage 1 — 15.00 - 16.00
BANANAFISHBONES



  TURN ON TINA TURN ON TINA TURN ON TINA ist die perfekte Tina Turner-Show! Was einst 1997 mit einer spontanen Idee begann, entwickelte sich seither zu einzig wahren und echten Turner-Kopie. Die Rock-Schocker der Brownsville-Legende sind satt und authentisch zugleich. Tja, wer braucht da schon die „richtige“ Tina Turner: Es lebe TURN ON TINA!
Homepage    Sound    Stage 2 — 16.00 - 17.00



  Subzonic
Schweizer Hip-Hop muss nicht bieder sein. Acht Ausnahmekönner rocken die Bühne, verstehen durch Power, Finesse und Spielwitz das Publikum zu begeistern und in seinen Bann zu ziehen. Ihr aktueller Chartbreaker heisst „Stereo“, die erste Single daraus „Eldorado“, im typischen Subzonic Style.
Subzonic
  Homepage    Demo
Stage 1 17.00 - 18.15



  Das Rock-Quintett aus Deutschland wird seit ihrer ersten Platte im Jahr 2000 von vielen Kritikern in den Himmel gelobt. Nun stehen Sub7even entdlich auch dort wo man sie in den vergangenen 2 Jahren hinschrieb: Sie befinden sich an der Schwelle zum internationalen Durchbruch. Ihr aktueller Longplayer „Free your mind“ hat enormes Hitpotenzial. Die gleichnamige Single daraus, ein Zusammenspiel mit den Mädels von En Vogue, ist derzeit die Hitgranate im Rockgenre. Ihr Sound ist eine Mischung aus rockigen Grundelementen und poppigen Melodien, clever arrangiert und mit topmodernen Klangzutaten verfeinert. Sub7even beweisen eindrücklich, wie knallige Rocksongs mit Metall-Einflüssen und/oder Pop-Hooklines ein harmonische Soundgefüge zum Mitsingen entstehen lassen.
Homepage    Demo    Stage 2 — 18.15 - 19.15
Sub7even



  Wer kann ihn nicht mitsingen? Seinen ganz grossen ersten Hit „Laura non c’è“ brachte Nek im Sommer 1998 bei uns bis auf Platz 2 der Charts. Nek ist ein Bilderbuch-Italien mit stahlblauen Augen der sich nicht wie manch seiner Landsleute auf Dauerkuscheligkeit der mediterranen Liebeswerbung NEK
beschränkt, sondern es auch locker rocken lässt. Der italienische Sting, wie er auch genannt wird, versteht es mit seiner Stimme effektvoll zu spielen: mal samtweich dann wieder leidenschaftlich rau, aber immer mit dem typischen Latino-Herzensbrecher-Image. Manch Frauenherz wird hüpfen, wenn der Beau seine Hüften sprechen lassen wird. Kürzlich erschien sein neues Album „La Cose da difendere“. Darauf enthalten der italienische Sommerhit „Sei solo tu“ - ein fantastisch-gefühlvolles Duett mit Landsfrau Laura Pausini.

Homepage    Demo    Stage 1 — 19.15 - 20.30



  ESKOBAR Der Name ESKOBAR lässt die Band von Spanien stammend vermuten – ESKOBAR kommen aber aus Schweden und machen nordischen Britpop vom Schönsten. Ihr Pop wird getragen durch warmherzige Melancholie vereint mit wunderschönen Melodien. Eben erschien ihre zweite Platte „There‘s only now“ und daraus spielen die Radiostationen das Duett mit Heather Nova derzeit bis zur Vergasung.
Homepage    Demo   
Stage 2 — 20.30 - 21.30



  Natalie Imbruglia
Homepage    Demo   
Stage 1   21.30 - 23.00
  Schon Kylie Minogue startete aus der australischen TV-Soap „Neighbours“ eine Weltkarriere als Sängerin – gleiches gelang 1998 auch Natalie Imbruglia. Ihr phänomenaler Cover „Torn“ schlug ein wie eine Bombe und hievte sie in die Klasse der „World-Top-Stars“. Mit ihrem zweiten Album „White lilies Island“ lies sich die hübsche 27 jährige mächtig Zeit – es erschien erst im vergangenen Herbst. Aber das Warten hat sich gelohnt. Ihr Folk-Rock mit Ohrwurmcharakter scheut keinesfalls Vergleiche mit einer Alanis Morissette oder einer Sheryl Crow. Ihre neuste Single „Wrong impression“ ist Dauerbrenner auf manch einer radiostation.



  Seit über 20 Jahren frönen die Gebrüder Campbell und weitere Reggae-Besessene aus dem kalten England den schönsten Seiten eines heissen Sommers: Zwischen brütendheisser Sonne und lasziven Rastas trotzen sie der Nordeuropäischen Tristes   UB 40
  und Kälte - und das erst noch mit grandiosem Erfolg. Unzählige Hits angefangen von "Red red wine", dem phänomenalen Duett mit Pretenders-Frontfrau Chrissie Hynde "I got you babe", dem Ohrwurm "Breakfast in red" bis hin zu ihren grossen Hits aus den 90er mit "Kingston town" und
"I can't help falling in love with you" zeugen von ihrem Spielwitz und ihrer grossen Vorliebe für Jamaikas Musik. Ihr aktuelles Album lautet "Cover up" und führt sie 2002 endlich wieder einmal an ein grosses Schweizer Festival.

Homepage    Demo    Stage 1 — 23.30 - 01.00



  POPA CHUBBY

Homepage    Demo
Stage 2 — 01.30 - 03.30
  Beverly Jo Scott - würdiger Ersatz für Popa Chubby.
Die in Alabama/USA geborene und heute vorwiegend in Belgien lebende Rockröhre Beverly Jo Scott ist weltweit bekannt als perfekte Vokalistin mit ausdrucksstarker Stimme, packenden und oft auch autobiografischen Lyrics, die allesamt auf einem Teppich träumerischer Fundamente dynamisch-fesselns arrangiert sind. Die Vorzeige-Songwrinterin klingt eigenständig und doch so harmonisch und weiss mit ihrer exzellenten Begleitband die Fans bis zum letzten Ton zu verzaubern.